Astrologie und Wissenschaft

Die Grundlagen der Astrologie sind empirisch durch Beobachtung von Himmelskonstellationen und den jeweiligen Vorgängen auf der Erde gefunden worden. Astrologisches Wissen entwickelt sich durch Beobachtung und Überprüfung von Hypothesen immer weiter.
Da sich die psychologische Astrologie mit den individuellen Wesenszügen und Themen des Einzelnen befasst, und der Einzelne über Ausgestaltungs- und Entfaltungsmöglichkeiten verfügt, ist es jedoch schwierig, ihre Inhalte durch wissenschaftliche Studien zu belegen: Der Forschungsgegenstand, nämlich die menschliche Seele und das menschliche Leben, sind extrem komplex. Es macht keinen großen Sinn, Einzelmerkmale herauszugreifen und zu untersuchen, da diese durch die Vielzahl anderer Faktoren im selben Horoskop mitbeeinflusst werden.
Zudem wird astrologische Forschung nicht gefördert und kann als private Zusatzbeschäftigung engagierter Astrologen natürlich nur mühsam vorankommen. Im Deutschen Astrologenverband wird an der Entwicklung und Durchführung von Forschungsprojekten gearbeitet.

Zur Vorstellung von der Wirkweise der Astrologie:
Kein Mensch weiß, warum Astrologie funktioniert. Hier ist vielleicht eine Erinnerung daran angebracht, wie viele Phänomene die Wissenschaft noch nicht versteht, wie viele Fragen noch nicht gelöst sind.
Die meisten Astrologen hängen sicherlich nicht der Auffassung an, dass die Planeten direkte Wirkungen auf uns ausüben. Eine gängige Vorstellung ist jedoch die, dass es nicht eine Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen Planeten und menschlichem Leben gibt, sondern eine eine Synchronizität, eine Gleichzeitigkeit.

Interessant ist, dass das noch mechanistisch geprägte Weltbild des 18. und 19.Jahrhunderts in Widerspruch zu astrologischen Grundgedanken steht: Hier hat alles seine Ursache und seine Wirkung. Unser alltägliches Denken ist weiterhin diesem Weltbild verhaftet - ein Grund, warum vielen Menschen die Astrologie spontan zunächst völlig unglaublich erscheint und von vielen Zeitgenossen ohne weiteres Nachdenken von vorneherein abgelehnt wird. Im wesentlich komplexeren Weltbild, dass sich seit der Entwicklung der Relativitätstheorie, der Heisenbergschen Unschärferelation und schließlich der Quantenphysik entwickelt hat, sind akausale, synchron auftretende Ereignisse durchaus denkbar. Diese Zusammenhänge sind aber recht abstrakt und schwer vorstellbar.
Wissenschaftler, die sich mit der Astrologie ernsthaft befasst haben, kommen zu dem Schluss, dass sie sich keineswegs wissenschaftlich widerlegen lässt. Bei den sogenannten Astrologiegegnern hingegen kommt bei Nachfrage immer wieder zu Tage, dass sie sich mit der Astrologie gar nicht näher befasst haben; ihre Meinung gründet gewöhnlich auf einem Vorurteil.

 
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